Redaktionelle Einordnung
MEXC und OKX stehen in diesem Direktvergleich als zwei Krypto-Börsen mit Spot-Orderbuch und Derivate-Zugang gegenüber. Beide sprechen aktive Trader an — kein Sparplan, volle KYC-Pflicht bei OKX, Standard-KYC bei MEXC. Kosten folgen Maker/Taker-Logik; pauschale „günstig“-Aussagen greifen ohne Orderart und Volumen zu kurz. Gegenparteirisiko zentraler Verwahrung bleibt bei beiden bestehen.
MEXC bietet breites Altcoin- und Derivateangebot mit dokumentiertem Maker 0 % / Taker 0,05 %. SEPA und Karteneinzahlung, ohne SEPA Instant und Sparplan. MiCA-Status ist unklar — Zugang aus Deutschland und Produktverfügbarkeit vor Nutzung prüfen. Listing-Breite bedeutet Auswahl, nicht Qualitätsprüfung: Liquidität und Due Diligence bleiben beim Nutzer. Proof of Reserves ist selbst attestiert. Profil: MEXC.
OKX bringt EU-Passporting der Malta-Entity, mehr als 100 EUR-Spot-Paare und erweiterte Ordertypen wie Conditional und OCO. Maker/Taker 0,08 % / 0,1 % im Katalog — Derivate erhöhen das Risiko bis zum Totalverlust. SEPA Instant ist dokumentiert; PayPal fehlt. Sub-Accounts und API unterstützen strukturierte Abläufe. Steuerdaten als CSV. Profil: OKX.
Keine Gesamtnote: Wer Altcoin-Breite und niedrige Taker-Basis priorisiert, liest MEXC genauer; wer EU-Passporting und Pro-Ordertypen sucht, vergleicht OKX — Regulierung und persönlicher Workflow entscheiden.